PARALLEL VIENNA parallelvienna 2019

FUCHS FOX, 47.777 gold/ silvercolored needles, linen, acrylic, 2019

The fox is often underestimated. He pretends something, with his deceptive mica. He is a blender, wich one shows a fleeting presence. He would never rob his neighbors chicken. (Symbole und Allgegorien, PARTHAS VERLAG, Berlin, 2012)

UNSELECT, Kleine Humboldt Galerie, HUMBOLDT UNIVERSITÄT BERLIN, Ausstellungsreihe, 2019

In den Gewächshäusern der Humboldt Universität, Berlin Dahlem

Unselect – Ausstellungsfestival anlässlich der 10-jährigen kuratorischen Praxis der Kleinen Humboldt Galerie. Studentisches Kurator*innenkollektiv thematisiert das Phänomen Selektion. An zehn Orten zeigt das Ausstellungsprojekt unselect der Kleinen Humboldt Galerie vom 12. – 21. Juli 2019 künstlerische Arbeiten, die Selektionsprozesse anhand von Skulptur, Rauminstallationen, Sound und Videoarbeiten und Performancesverhandeln. Innerhalb der Universität als rahmengebender Institution wird die Thematik so erfahrbar gemacht und Raum für Diskurs geschaffen. Zu den Veranstaltungsorten gehören neben dem im 18. Jahrhundert erbauten Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin(HU) auch ein jahrelang stillgelegter Hörsaal der Charité sowie die kaum bekannten Gewächshäuser in Dahlem. 

A LINE TO / GALERIE DREI RINGE

A LINE TO
von Anja Heymann und Petra Polli

Zu sehen sind die Serie SIGNED PLACES von Petra Polli und die Arbeiten ONE MILLION und MARMORIAN von Anja Heymann sowie die Performance ARE YOU HAPPY IN THIS MODERN WORLD? von Anja Heymann.

Galerie Drei Ringe
Antonienstraße 59
04229 Leipzig

Doku MAMORIAN, 180 x400 cm(besteht aus 2 Bildern Haarbürsteninhalt 1&3), Leinen, Acryl, mein Haar, 2019 ONEMILLION, 300 x 400 m, 1 Million Nadeln, Leinen, Acryl, Podest, 2019

GALERIE DREI RINGE

Exhibition-view A line to, Galerie Drei Ringe, 2019 Foto by Kay Zimmermann
ONE MILLION, 300 x 400 m, 1 Million Nadeln, Leinen, Acryl, Podest, 2019
FOCUS by Kay Zimmermann
Participate in a performance, Mdbk, Museum der bildenden Künste, Leipzig and Galerie Drei Ringe Leipzig , 2019

MAY/JUNE/JULY 2019 you can participate in the performance „Are you happy in this modern world?“ in Museum der bildenden Künste Leipzig, MdbK Leipzig and Galerie Drei Ringe Leipzig

Doku „Are you happy in this modern world?“ Mdbk Leipzig, 2019
Exhibitionview with Performance „Are you happy in this modern world?“ by Anja Heymann
Instructions for the performance at the window Galerie Drei Ringe, Leipzig and at the Window of the Entrance MdbK, Museum der bildenden Künste, Leipzig
Detail ONEMILLION, 2019

KEUSCH periscope Salzburg

Anja Heymann – Nicol Baumgärtl

Eröffnung mit Performance am Donnerstag, 16. Mai 2019, 19:30 

Ausstellungsdauer: 17. Mai – 16. Juni 2019

Nicol Baumgärtl (Linz) und Anja Heymann (Leipzig) greifen die Technik des Nähens beziehungsweise Nadel und Haar als Werkzeug für ihre gesellschaftskritische Positionen auf. Nicol Baumgärtl befasst sich in ihrer tagelangen Performance mit der Situation der Näherinnen in Billiglohnländern, um sie sichtbarer zu machen und einen Bewusstseinsprozess einzuleiten. Statt mit der Nadel zu nähen, verwendet Anja Heymann tausendfach Nadeln an sich und Haare für ihre textilen Objekte. Mit diesen Fellimitaten bekleidet treten ihre Modelle vors Publikum.

Zu Salzburg – Stadt der Liebe:

Have A Look Performance von Anja Heymann

am Freitag, 14. Juni 2019, 18 – 19 Uhr

FASHION – Størpunkt GALLERY, MÜNCHEN

24. JANUAR – 1. MÄRZ 2019

„Wenn Botticelli heute noch am Leben wäre, würde er für die Vogue arbeiten.“ – Peter Ustinov
In hybriden Formen drückt sich der Flirt von Kunst und Mode als Spiel wechselseitiger Anziehung und Abstoßung aus. Interaktiv agierend bedienen sich die beiden Disziplinen aus dem technischen und ikonographischen Repertoire der jeweils anderen, um gattungsübergreifende Konstellationen auszubilden und weisen gleichzeitig einen ähnlichem Umgang mit Geschichte auf. Die Kunst dient seit Jahrzehnten als direkte oder indirektere Inspirationsquelle für renommierte Designer – man denke an Yves Saint Laurent’s Mondrian dress – vice versa ist auch die Mode seit jeher ein sehr zentrales Motiv, das sich durch die gesamte Kunstgeschichte zieht. 
 Diese Ausstellung erforscht die Frage nach den Schnittstellen zwischen Mode und Kunst, sowie nach hybriden Formen, die sie zusammen ausbilden. Dabei stehen fotografische und skulpturale Arbeiten im Vordergrund, da diese in der Alltagspraxis als zentrale Trägermedien beider Disziplinen fungieren. 
 Die künstlerischen Positionen behandeln den Themenkomplex auf sehr differenzierte Weise. Mit solch weitreichenden Künstlern wie Nicolas Vionnet, Danny Frede, Roland Reiter und Volkmar Walther werden sowohl rein ästhetische Aspekte der beiden Disziplinen thematisiert, als auch höchst zeitgenössische sozialpolitische Themen sichtbar gemacht, wie aktuelle Herausforderungen mit „fast fashion“ oder die Bedeutung von Social Media im Hinblick auf die Mode- und Kunstwelt und das Selbstbild in der heutigen Zeit. Die künstlerischen Positionen reichen vom Unbeschwerten bis hin zum Kritischen, vom Persönlichen bis hin zum Sozialen. Ob das nun bedeutet Konsumkritik zu äußern, den Nachhaltigkeitsaspekt von Mode und Kunst zu betonen, oder uns selbst auf die Funktionsweise unserer eigenen Wahrnehmung hinzuweisen: Mit Werken, die zwischen Kunst und Mode oszillieren und unseren menschlichen Drang, alles kategorisieren zu wollen grundlegend hinterfragen – vereint die Ausstellung „FASHION“ zeitgenössische Positionen von Künstlern unterschiedlicher Hintergründe, die allesamt entdecken wollen, wie Kunst und Mode miteinander flirten und welche Grenzen sie zusammen überschreiten können.
– Stephan Stumpf, Galerist und Kurator 
 – Yeliz Kaiser, Galerieassistentin und Kuratorin

1.Akt: Hatz Formation7 MdbK Leipzig

MUSEUM DER BILDENDEN KÜNSTE / KATHARINENSTRASSE 10, LEIPZIG

5. DEZEMBER  2017  –  25. FEBRUAR 2018

 Anja Heymann – Marie Carolin Knoth – Oskar Rink/Benjamin Kindervatter

Mandy Kunze – Petra Polli – Susanne Wurlitzer

Die Projektgruppe Formation 7 besteht aus 6 Künstlerinnen: Anja Heymann, Marie Carolin Knoth, Mandy Kunze, Petra Polli, Oskar Rink und Susanne Wurlitzer. Ein Mal im Jahr setzen sie sich mit ihrem je eigenen künstlerischen Werk in Beziehung zu einer gemeinsam gewählten 7. künstlerischen Position. Diese 7. Position kann sich auf die Vergangenheit oder auf die Gegenwart beziehen. Die 7. Position, für die sich die Formation 7 in diesem Jahr zum ersten Mal entschieden hat, ist das Gemälde Bärenhetze aus dem 17. Jhd. von Carl Borromäus Andreas Ruthart. Es befindet sich im Museum der Bildenden Künste Leipzig und zeigt eine Jagd Szene.
Ruthart bezieht sich, was die Thematik und auch die Komposition seiner Bärenhetze betrifft, auf flämische Künstler des 17. Jhd. Insbesondere Gemälde von Paul de Vos und von Frans Snyders (Die Münchner Bärenjagd / Bayrische Staatsgemäldesammlungen München) dienten ihm als Vorbild. Auch zu Rubens Gemälde Merkur und Argus aus der Gemäldegalerie Alter Meister in Dresden lassen sich Bezüge herstellen.