PREVIOUS OPENING 06.DEZ / 19UHR

Künstler der GALERIE DREI RINGE – OPENING 06. DEZ 2019 /19UHR

Ausstellung 07.12.2019-10.01.2020

MARTIN BÖTTGER SIEGFRIED FÜREDERAIKA FURUKAWAANJA HEYMANNNINA HANNAH KORNATZ– VALENTIN EMIL LUBBERGER- DAVID EAGER MAHER– MARTA POHLMANN-KRYSZKIEWICZ- ANNA SCHIMKATBJÖRN SIEBERT

LANDSCAPE

Wandobjekt 120x40x30 cm, 66.600 silberfarbene Nadeln, Acryl, Leinen, 2019

zu sehen ab 06. DEZ in der Show PREVIOUS in der GALERIE DREI RINGE, Leipzig

GALERIE DREI RINGE
ROLF-AXEN-STRASSE 35
04229 LEIPZIG

HEIMLEUCHTEN OPENING 01.DEZ/ 15 UHR

Eine Kooperation der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit dem neuen Kunstraum „Raum mit Aussicht“ im Rahmen des Outreach-Programmes „180 Ideen für Sachsen“.

OPENING 01.12.2019/ 1.ADVENT/ 15:00 UHR

17 UHR Performance / HAVE A LOOK VOL.2.0 by Anja Heymann

FINISSAGE / 25.01.2019 / 15:00 UHR

WO? Raum mit Aussicht

August-Bebel-Straße 38, 04824 Beucha

Öffnungszeiten: 02.12.-25.01. Dienstag – Samstag, 14 – 19 Uhr oder nach Absprache

Mit Malerei, Objekt, Installation, Performance und Videoarbeiten von

Anja Heymann

Alex Lebus

Marten Schech

Bernd Selle

Levi Wolffe

und

Jimmi Durham

Borjan Sarcevic

Das Wort „Heimleuchten“ erinnert uns an eine flackernde Kerze im Fenster, an eine brennende Laterne, die uns in der Dunkelheit den Weg weist zu einem Ort, an dem wir einkehren können und an dem wir sagen „endlich zuhause“. 

Die ausstellenden Künstler begreifen „Zuhause“ und „Heimat“ nicht als Ort, sondern als Gefühl, das sich überall dort einstellt, wo wir uns sicher fühlen. Sie verbinden „zuhause sein“ mit „man selbst“ sein, den eigenen Ort mit der eigenen Identität.

So sind Marten Schechs Kellerhäuser eine „Heimleuchtung“ im Sinne des Hauses als Schutzort, den der Mensch für sich erdacht und für Generationen konstruiert hat, das „verwurzelt“ an seinem Ort steht und in dem es sicher und warm ist – bis man es ausgräbt und wegträgt…

Anja Heymann beschreibt das „leuchtende Heim“ als hellen, warmen und schönen Ort, den man mit seinen eigenen Spuren versieht, als Hort, an dem sich die Trophäen des Alltags ansammeln. Es ist ein Ort, der Vorfreude auslöst, an dem wir unsere Intimität ungestört ausleben können und frei sind im Sein und Handeln.

Für Levi Wolffe liegt dieser Ort im digitalen Raum. In der digitalen Welt ist er zuhause, denn dort sei man „frei und sicher, dort kann man sein, was und wer man will, es ist ein unendlicher Raum mit unendlichen Möglichkeiten, in dem jeder für sich selbst bestimmt, was passiert. Die einzigen Regeln, die es gibt, setzt man sich selbst“.

Bernd Selle verlagert die Begriffe „Identität“ und „Heimat“ konsequent in den Bereich des Assoziativen und Empfundenen. Seine Bilder zeugen von einem körperbetonten, unmittelbaren Malprozess, der Rhythmen, Harmonien, Mustern und dem Zusammenspiel des Formalen persönliche Bedeutung verleiht. Gleichzeitig wird Farben und Formen ein Eigenleben, eine kreative und spielerische Identität in einem eigenen Bildkosmos zugestanden. Das leuchtende Farbspektrum und die lichte, harmonische Grundstimmung der Gemälde stellen assoziativ den Bezug zum Titel „Heimleuchten‟ her.

Alex Lebus Arbeit „Das Rad“ zu den Zeichen Alpha und Omega, dem ersten und letzten Buchstaben des griechischen Alphabets, dem Anfang und dem Ende, verweist dagegen auf einen Zwiespalt: Das Leben ist ein Kreislauf und das Heim eine Illusion, denn es ist überall ebenso wie es nirgends ist; verspürt man es in sich selbst, ist es ewig. So wird die Verbindung von Alpha und Omega so lange weitergedruckt, bis die einmal aufgetragene Druckfarbe aufgebraucht ist.

Die Ausstellung wird erweitert um Arbeiten der Künstler Jimmi Durham und Borjan Sarcevic. Sie arbeiten ebenfalls mit den Motiven persönlicher Herkunft und Identität, der Erinnerung und des Zuhauses und stellen das menschliche Sein auf die Probe.

Mit besonderem Dank an die Schenkung Sammlung Hoffmann.

Künstler und Akteure: 

Anja Heymann, http://anjaheymann.de/ 

Alex Lebus, http://www.alexlebus.com/ 

Marten Schech, https://martenschech.tumblr.com/

Bernd Selle, https://www.berndselle-malerei.de/ 

Levi Wolffe, http://www.levi-wolffe.com/, www.facebook.com/skyhightakeover


SELFIE, BERGKIRCHE BEUCHA, 2019

PARALLEL VIENNA parallelvienna 2019

FUCHS FOX, 47.777 gold/ silvercolored needles, linen, acrylic, 2019

The fox is often underestimated. He pretends something, with his deceptive mica. He is a blender, wich one shows a fleeting presence. He would never rob his neighbors chicken. (Symbole und Allgegorien, PARTHAS VERLAG, Berlin, 2012)

UNSELECT, Kleine Humboldt Galerie, HUMBOLDT UNIVERSITÄT BERLIN, Ausstellungsreihe, 2019

In den Gewächshäusern der Humboldt Universität, Berlin Dahlem

Unselect – Ausstellungsfestival anlässlich der 10-jährigen kuratorischen Praxis der Kleinen Humboldt Galerie. Studentisches Kurator*innenkollektiv thematisiert das Phänomen Selektion. An zehn Orten zeigt das Ausstellungsprojekt unselect der Kleinen Humboldt Galerie vom 12. – 21. Juli 2019 künstlerische Arbeiten, die Selektionsprozesse anhand von Skulptur, Rauminstallationen, Sound und Videoarbeiten und Performancesverhandeln. Innerhalb der Universität als rahmengebender Institution wird die Thematik so erfahrbar gemacht und Raum für Diskurs geschaffen. Zu den Veranstaltungsorten gehören neben dem im 18. Jahrhundert erbauten Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin(HU) auch ein jahrelang stillgelegter Hörsaal der Charité sowie die kaum bekannten Gewächshäuser in Dahlem. 

A LINE TO / GALERIE DREI RINGE

A LINE TO
von Anja Heymann und Petra Polli

Zu sehen sind die Serie SIGNED PLACES von Petra Polli und die Arbeiten ONE MILLION und MARMORIAN von Anja Heymann sowie die Performance ARE YOU HAPPY IN THIS MODERN WORLD? von Anja Heymann.

Galerie Drei Ringe
Antonienstraße 59
04229 Leipzig

Doku MAMORIAN, 180 x400 cm(besteht aus 2 Bildern Haarbürsteninhalt 1&3), Leinen, Acryl, mein Haar, 2019 ONEMILLION, 300 x 400 m, 1 Million Nadeln, Leinen, Acryl, Podest, 2019

GALERIE DREI RINGE

Exhibition-view A line to, Galerie Drei Ringe, 2019 Foto by Kay Zimmermann
ONE MILLION, 300 x 400 m, 1 Million Nadeln, Leinen, Acryl, Podest, 2019
FOCUS by Kay Zimmermann
Participate in a performance, Mdbk, Museum der bildenden Künste, Leipzig and Galerie Drei Ringe Leipzig , 2019

MAY/JUNE/JULY 2019 you can participate in the performance „Are you happy in this modern world?“ in Museum der bildenden Künste Leipzig, MdbK Leipzig and Galerie Drei Ringe Leipzig

Doku „Are you happy in this modern world?“ Mdbk Leipzig, 2019
Exhibitionview with Performance „Are you happy in this modern world?“ by Anja Heymann
Instructions for the performance at the window Galerie Drei Ringe, Leipzig and at the Window of the Entrance MdbK, Museum der bildenden Künste, Leipzig
Detail ONEMILLION, 2019

KEUSCH periscope Salzburg

Anja Heymann – Nicol Baumgärtl

Eröffnung mit Performance am Donnerstag, 16. Mai 2019, 19:30 

Ausstellungsdauer: 17. Mai – 16. Juni 2019

Nicol Baumgärtl (Linz) und Anja Heymann (Leipzig) greifen die Technik des Nähens beziehungsweise Nadel und Haar als Werkzeug für ihre gesellschaftskritische Positionen auf. Nicol Baumgärtl befasst sich in ihrer tagelangen Performance mit der Situation der Näherinnen in Billiglohnländern, um sie sichtbarer zu machen und einen Bewusstseinsprozess einzuleiten. Statt mit der Nadel zu nähen, verwendet Anja Heymann tausendfach Nadeln an sich und Haare für ihre textilen Objekte. Mit diesen Fellimitaten bekleidet treten ihre Modelle vors Publikum.

Zu Salzburg – Stadt der Liebe:

Have A Look Performance von Anja Heymann

am Freitag, 14. Juni 2019, 18 – 19 Uhr

Ausstellung KEUSCH, Finissage Performance HAVE A LOOK, 2019

Zu sehen von links nach rechts:

Arbeit FUCHS von 2014/ TAKT II, Haarstickerei (SEHN-SUCHT), 2017 / UNBEKANNTE GEFILDE ,Haarstickerei(FAMILY-SUCESS-SEX), 2019/ o.T. Foto mit Model und der Arbeit KEUSCH, 2019/

Performance HAVE A LOOK, in SALZBURG 2019
Performance mit der Arbeit links UNBEKANNTE GEFILDE bestickter Body UND rechts KEUSCH goldfarbene Nadeln in Mieder, 2019

FASHION – Størpunkt GALLERY, MÜNCHEN

24. JANUAR – 1. MÄRZ 2019

„Wenn Botticelli heute noch am Leben wäre, würde er für die Vogue arbeiten.“ – Peter Ustinov
In hybriden Formen drückt sich der Flirt von Kunst und Mode als Spiel wechselseitiger Anziehung und Abstoßung aus. Interaktiv agierend bedienen sich die beiden Disziplinen aus dem technischen und ikonographischen Repertoire der jeweils anderen, um gattungsübergreifende Konstellationen auszubilden und weisen gleichzeitig einen ähnlichem Umgang mit Geschichte auf. Die Kunst dient seit Jahrzehnten als direkte oder indirektere Inspirationsquelle für renommierte Designer – man denke an Yves Saint Laurent’s Mondrian dress – vice versa ist auch die Mode seit jeher ein sehr zentrales Motiv, das sich durch die gesamte Kunstgeschichte zieht. 
 Diese Ausstellung erforscht die Frage nach den Schnittstellen zwischen Mode und Kunst, sowie nach hybriden Formen, die sie zusammen ausbilden. Dabei stehen fotografische und skulpturale Arbeiten im Vordergrund, da diese in der Alltagspraxis als zentrale Trägermedien beider Disziplinen fungieren. 
 Die künstlerischen Positionen behandeln den Themenkomplex auf sehr differenzierte Weise. Mit solch weitreichenden Künstlern wie Nicolas Vionnet, Danny Frede, Roland Reiter und Volkmar Walther werden sowohl rein ästhetische Aspekte der beiden Disziplinen thematisiert, als auch höchst zeitgenössische sozialpolitische Themen sichtbar gemacht, wie aktuelle Herausforderungen mit „fast fashion“ oder die Bedeutung von Social Media im Hinblick auf die Mode- und Kunstwelt und das Selbstbild in der heutigen Zeit. Die künstlerischen Positionen reichen vom Unbeschwerten bis hin zum Kritischen, vom Persönlichen bis hin zum Sozialen. Ob das nun bedeutet Konsumkritik zu äußern, den Nachhaltigkeitsaspekt von Mode und Kunst zu betonen, oder uns selbst auf die Funktionsweise unserer eigenen Wahrnehmung hinzuweisen: Mit Werken, die zwischen Kunst und Mode oszillieren und unseren menschlichen Drang, alles kategorisieren zu wollen grundlegend hinterfragen – vereint die Ausstellung „FASHION“ zeitgenössische Positionen von Künstlern unterschiedlicher Hintergründe, die allesamt entdecken wollen, wie Kunst und Mode miteinander flirten und welche Grenzen sie zusammen überschreiten können.
– Stephan Stumpf, Galerist und Kurator 
 – Yeliz Kaiser, Galerieassistentin und Kuratorin