RAUSCH, OPENING 08.04.2022 18UHR, Werkschauhalle, BAUMWOLLSPINNEREI Leipzig

UPCOMING:
AUSSTELLUNG RAUSCH
WERKSCHAUHALLE LEIPZIG
08.04. – 21.04.2022

VERNISSAGE: 08.04.2022 18:00 UHR

ÖFFNUNGSZEITEN

DI–FR 16-20 UHR | SA–SO 14-20 UHR | + MO 18.04. 14-20 UHR

AUSSTELLENDE

Alexandra Franke, Anja Heymann, Arina Heinze, Bea Puschka, Camilla Carlsen, Coretta Klaue, Eliane Diur, Elisabeth Stiebritz, Falko Kitsche, Fedele M. Friede, Franz Rentsch, Franziska Dathe, Geeske Janßen, Ingo Duderstedt, John Albrecht, Jonas Rausch, Julia Hochbaum, Julia Kiefer, Kang Eungbok, Kay Lotte Pommer, Klara Marlene Fischer, Lucie Hess, Lukas Schwake, Luke Carter, Margarita Kalinovska, Max Böhme, Melanie Schindler, Musafer Qassim, Nathanael Uhlig, Stefan Schwarzer, Victoria Matthies, Yvesque

KURATION

Ralitsa Benkova, Johanna Hertel

RAUSCH versammelt die verschiedenen Erfahrungen, inneren Erlebnisse und Eindrücke, die KünstlerInnen persönlich in einem Zustand des Berauschtseins empfunden haben. Im Vordergrund der ausgewählten Arbeiten steht dabei der Rausch als sehr individueller, intimer Ort der Freiheit und Entkopplung von vorgefertigten Denkmustern sowie der Rausch als Teil des Arbeitsprozesses beim Kunstschaffen selbst.

Einige KünstlerInnen beschreiben den Malprozess als explosionsartige Entladung durch eine körperliche Kraftanstrengung. Andere empfinden in der meditativen Hingabe zum Detail und dem Ausblenden von allem anderen eine gebannte Euphorie. Der Rausch entsteht oft auf natürliche Art, schließt aber den Konsum von bewusstseinsverändernden Substanzen nicht aus. Wichtiger als die Mittel ist der Sinneszustand selbst, der einen endlosen Raum bietet sich selbst und Denkmuster aufzulösen, sich fernab gesellschaftlicher Zwänge zu bewegen, sich auf etwas gezielt zu fokussieren oder loszulassen.

Inspiration oder Quellen ihrer Ekstase finden die ausstellenden KünstlerInnen dabei z.B. durch meditative und spirituelle Momente, sinnliche sexuelle Erlebnisse, Traumerfahrungen, aber auch der Kauf- oder Zuckerrausch. Andere Arbeiten beschäftigen sich mit dem negativen Kippmoment zwischen Ekstase und Agonie, also Anspannung ausgelöst durch bedrohliche äußere Gegebenheiten. Und auch das intime Durchleben eines Rauschgefühls in Ruhe und Isolation wird in den Werken thematisiert.

Das goldene Vlies, 770.000 goldfarbene Nadeln, Leinen, Acryl, Linoleum, 2020
„Don´t suffocate me“, Leinentuch mit Geruch eines Menschen, Vaseline, Zitronenglas, Nägel, 2021

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.